Eine Chronik der Initiative 9. November e.V.
Die Initiative 9. November blickt inzwischen auf eine mehr als 20jährige Geschichte zurück.
Anlass zu ihrer Gründung waren die öffentlichen Auseinandersetzungen in Frankfurt über die Zerstörung der Überreste des spätmittelalterlichen Frankfurter Ghettos; es ging damals darum, sie durch die Besetzung des Börneplatzes zu verhindern - eine "Aktion", die bekanntlich scheiterte. Die Besetzung des Börneplatzes bedeutete in der Nachkriegsgeschichte Frankfurts insofern einen Einschnitt, als sich hier doch zum ersten Mal nach der Shoah Frankfurter Juden und Nicht-Juden öffentlich und gemeinsam darüber verständigten, wie sehr sie die Geschichte ihrer Stadt verbindet und trennt.
Um das, was durch die ebenso schwierigen wie lehrreichen und historisch überfälligen Diskussionen mit der Zerstörung des Geländes öffentlich erreicht worden war, nicht auch noch verschwinden zu lassen sondern weiterzuführen, wurde die Initiative 9. November am 9. Juni 1988 gegründet, maßgeblich durch das Engagement der inzwischen verstorbenen Psychotherapeutin und Soziologin Monika Seifert.
Bei ihrer ersten Veranstaltung am 9. November 1988, dem 50. Jahrestag der Pogrome von 1938, wurden am Mahnmal der zerstörten Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft in der Friedberger Anlage die Namen der aus Frankfurt deportierten Jüdinnen und Juden verlesen. Als die mehr als 1000 Teilnehmer des vom so genannten Römerbergbündnis veranstalteten Gedenkgangs, der auf der Route der deportierten Frankfurter Juden von der Innenstadt bis zum Ostbahnhof führte, abends den Bunker in der Friedberger Anlage erreichten, waren die abwechselnd Lesenden, die am Morgen damit begonnen hatten, erst beim Buchstaben "B" angelangt. Spätestens jetzt war den Beteiligten klar, dass eine auf einen Tag im Jahr beschränkte Veranstaltung nicht genügte. So sollte an jedem der folgenden Samstage das Verlesen der Namen fortgesetzt werden, bis man am Ende des Deportationsbuchs angelangt wäre. Als im Sommer 1989 erst die Namen mit dem Buchstaben "M" erreicht waren, gab man dieses Ziel auf.
Das vernachlässigte Gelände mit seinem Bunker, der Ende der 80er Jahre nun vorgeblich zum Schutz vor atomaren, biologischen und chemischen Massenvernichtungswaffen modernisiert worden war, war als Tätigkeitsbereich für die Initiative mit Bedacht ausgewählt worden. Hier gab es einen bedeutenden Kultusort jüdischen Lebens; hier war eine herausgehobene Stelle, an der das Vernichtungswerk der Täter besonders augenfällig war: hier wurde bezeichnenderweise ein Schutzbunker errichtet, der ausschließlich "deutschen Volksgenossen" als Zufluchtsraum vor dem Bombenkrieg vorbehalten war; hier konnte die verleugnete Geschichte dann auch der Nachkriegszeit in ihrer ganzen Anstößigkeit sichtbar gemacht werden.
Kurz: Das Gelände mit seinen darin verborgenen, widersprüchlichen "Erzählungen" bot sich als Stätte der Begegnung, des Erinnerns und des Lernens an.
Wie sah die weitere Arbeit der Initiative aus?
Zunächst fanden jährlich am 9. November an diesem Ort Gedenkveranstaltungen statt. Zur Klärung des weiteren Vorgehens veranstaltete die Initiative 9. November im März 1993,ein interdisziplinäres Symposium, das im ehemaligen Gebäude des Literaturhauses in der Bockenheimer Landstraße stattfand.Dessen Ergebnis mündete in dem Vorschlag, eine Gedenkstätte einzurichten, welche die verschiedenen Bedeutungsschichten dieses Ortes aufdecken sollte.
Im Herbst 1996 erreichte die Initiative, die inzwischen ein gemeinnütziger Verein geworden war, dass die Bunkertüren kurzzeitig geöffnet werden konnten, um dort in einer Ausstellung die Diplomarbeiten von Architekturstudenten der Universität Stuttgart über vielfältige Möglichkeiten der baulichen Veränderung des Bunkers zu zeigen.
Die architektonischen Modelle und die theoretischen Überlegungen dazu wurden zusammen mit den Ergebnissen des Symposiums von 1993 in einer ersten Buchpublikation der Initiative unter dem Titel "Orte des Erinnerns. Hochbunker an der Friedberger Anlage" veröffentlicht. Beschrieben wurde in diesem Buch, das Beiträge von Dieter Bartezko, Werner Durth, Rachel Heuberger, Salomon Korn und Jürgen Steen enthält, auch die Arbeit der Initiative 9. November in den ersten zehn Jahren ihres Bestehens.
Von Beginn an sah sich die Initiative 9. November als Teil einer gesellschaftskritischen Frankfurter Öffentlichkeit. Verstand sie sich zunächst dem "Römerbergbündnis" zugehörig, das sich während des Protestes gegen die Überbauung des Börneplatzes gebildet hatte, schloss sie sich nach dessen Auflösung der "HistorikerInneninitiative" an, die Frankfurter Forschungsprojekte, Spezialarchiv- und Gedenkstätten-Arbeiten zur NS-Geschichte der Stadt zu koordinieren suchte. Nach deren Auflösung und mit der Gründung des Lehr- und Dokumentationszentrum zur Geschichte des Holocaust und des Fritz Bauer-Instituts als dessen Nachfolgerin, intensivierte die Initiative 9. November die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, wie dem Historischen Museum Frankfurt am Main, dem Deutschen Architekturmuseum, mit dem Hamburger Institut für Sozialforschung im Rahmen der "Wehrmachtsausstellung" - mit dem Sigmund-Freud-Insitut sowie mit dem Literaturhaus, das der Initiative jahrelang Räume zur Verfügung stellte.
In enger Kooperation mit einer Forschungsgruppe am Sigmund-Freud-Institut wurde das Projekt "Erinnern oder Zerstören: Zur Gedächtnisfunktion von städtischer Architektur, dargestellt am Beispiel der Geschichte der Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main" entwickelt. Erforscht werden dabei die Reaktionen auf die Konfrontation mit der am Ort verschütteten Geschichte: Alles Verändern des gegenwärtigen Zustands wird, so die Hypothese, zur Auseinandersetzung über die Definition dessen, was war: Das Tun wird zu einem "Kampf um die Erinnerung", geprägt von der Tendenz, Geschichte gemäß den eigenen Bedürfnissen rückwirkend zu konstruieren und festzuschreiben.
Seit 1998 arbeitet die Initiative eng mit der Gruppe "Ausgegrenzte Opfer" des "Studienkreises Deutscher Widerstand" zusammen und gestaltet mit ihr jährlich den Tag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz.
Anlässlich dieses Gedenktages kamen im Januar 2002 auf Initiative der Gruppe zum ersten Mal ehemalige Zwangsarbeiter aus Tschechien und Polen wieder nach Frankfurt, wo sie - auf Veranlassung der Gruppe - bei einem Empfang im Römer durch Kulturdezernent Bernhard Nordhoff Entschädigungsgelder erhielten. Unterbringung, Betreuung sowie das Besuchsprogramm wurden ausschließlich durch Mitglieder der Initiative geleistet.
Seit 2000 beteiligt sich die Initiative 9. November am Symposium des Kulturdezernates der Stadt "Auf dem Wege zur Topographie: Orte, Täter, Opfer, Nachwirkungen", aus der die Arbeitsgruppe "Zur Topographie der NS-Zeit in Frankfurt a.M." hervorging.
Seit einigen Jahren werden in Frankfurt "Stolpersteine" durch den Künstler Gunther Demnig verlegt, mit dessen Gruppe die Initiative 9. November ebenfalls kooperiert, ebenso mit den daran beteiligten Frankfurter Stadtteilgruppen, die diese Aktionen vorbereiten und begleiten.
Als das Kulturdezernat im Jahr 2001 die Einrichtung einer ABM-Stelle unterstützte, konnte die schwierige Aufgabe, den Bunker in einen Lern- und Begegnungsort umzuwandeln und zugänglich zu machen, mit größerem Nachdruck verfolgt werden. An der Aussenwand des Bunkers wurde damals eine große Fotowand mit dem Bild des Innenraums der Synagoge angebracht, um auf das Zerstörte aufmerksam und es sichtbar zu machen. Zu dem gleichen Zweck wurde das gesamte Gelände entgrünt.Vor dem Bunker wurde ein Büro-Container aufgestellt, in dem provisorisch ein "Geschichtsbüro Synagoge" eingerichtet wurde, um nun auch am Ort als Informationsstelle präsent zu sein. Später konnte an dessen Stelle der Vorraum des Bunkers umgebaut werden. Er dient seitdem als Arbeitsraum, Treffpunkt und Informationseinrichtung.
Zum Jahrestag des Novemberpogroms im Jahr 2003 schloss die Branddirektion, eine der vielen für den Hochbunker zuständigen Behörden, mit der Initiative 9. November einen Mietvertrag über die Nutzung des Erdgeschosses, so dass die Initiative nun auch im Inneren des Bunkers über einen großen Raum für Veranstaltungen und Präsentationen verfügt.
In Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Frankfurt am Main eröffnete die Initiative im Frühjahr 2004 hier die Ausstellung "Ostend - Blick in ein Jüdisches Viertel". Bis heute ist diese Ausstellung öffentlich zugänglich, regelmäßig finden hier Führungen durch Mitarbeiter des Jüdischen Museums und Begleitungen durch Mitglieder der Initiative statt. (Weil dieser Raum gegenwärtig nicht beheizt werden kann, kann die Ausstellung im Winter leider nicht gezeigt werden). Die Reaktionen der Besucher dieser Ausstellung - seien es jüdische Überlebende und deren Nachkommen, die sich zu Besuch in Frankfurt aufhalten, darunter auch ehemalige Mitglieder der Israelitischen Religionsgesellschaft, seien es Menschen, die im Bunker vor den Bomben Zuflucht fanden und/oder noch Zeugnis vom Brand der Synagoge ablegen können - wurden im Rahmen des genannten Forschungsprojektes dokumentiertausgewertet und in einem Buch publiziert, das im Frühsommer 2010 im Verlag Brandes & Apsel erschienen ist. (s.u.)
Im Jahr 2004 wurde die Initiative 9. November mit dem 1. Preis der Bundesstiftung "Bündnis für Demokratie und Toleranz" ausgezeichnet; bei einem Festakt im Römer wurde ihr der Preis im Beisein der Oberbürgermeisterin überreicht.
Im Sommer 2005 wurden die Filmwochen der Initiative 9. November mit einer Folge von Dokumentarfilmen, welche die jüdische Geschichte u.a. des Frankfurter Ostends zum Thema haben, eingerichtet. Diese Film- und Diskussionsveranstaltungen im Bunker werden jedes Jahr in den Sommermonaten fortgeführt.
Im Herbst 2005 wurden im Auftrag der Initiative 9. November zusammen mit Frankfurter Schülerinnen und Schülern unter der fachlichen Leitung des Freien Instituts für Bauforschung und Dokumentation e.V., Marburg, Suchschnitte auf dem Gelände hinter dem Bunker gelegt, und festgestellt, dass noch Fundamente der Synagoge und andere Überreste vorhanden sind.
Weitere Aktivitäten:
Die Initiative 9. November beteiligt sich am einmal pro Jahr stattfindenden Besucherprogramm der Stadt für ehemalige Frankfurter jüdische Mitbürger und ihre Angehörigen, zuletzt im Frühsommer 2010.
Im April 2006 las Carmen-Renate Köper aus den Erinnerungen von Ruth Rosenfeld "Im Nichts verloren" zur Wiedereröffnung der Ausstellung "Ostend - Blick in ein jüdisches Viertel".
Im Juni 2006 veranstaltete die Initiative 9. November in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Bunker an der Friedberger Anlage ein Konzert unter dem Titel "Yiddish Songs" mit Hana Freijková, Prag und Michal Hromek, Gitarre.
Mitte Juli bis Mitte August 2006 fanden fünf Filmveranstaltungen zum Thema Frankfurter jüdisches Leben in der Nachkriegszeit, über Zeitzeugen und deren Nachkommen statt.
Bis heute treffen sich Arbeitsgruppen regelmässig zum Thema Antisemitismus, Trauma, Trauma-Tradierung und zur szenischen Erinnerung der Shoah in Räumen des Sigmund-Freud-Instituts Frankfurt a. M.
Im April 2007 las Carmen Renate Köper Texte von Bert Brecht aus "Die Jüdische Frau", musikalisch begleitet von Schülerinnen und Schülern der Frankfurter Wöhlerschule.
Im Juni und Juli 2007 veranstaltete die Initiative eine fünfteilige Filmreihe über Exil-Erfahrungen jüdischer Frankfurter Familien.
Am 9. September 2007 fand unter dem Motto "Es wären 100 Jahre ." eine viel beachtete Gedenkfeier mit 250 Gästen statt in Erinnerung an die 1907 eingeweihte und 1938 zerstörte Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft mit Vorträgen zur Geschichte und Berichten von Zeitzeugen. Unter der Moderation von Dr. Ruth Fühner sprachen Prof. Dr. Salomon Korn, Prof. Dr. Felix Semmelroth, Prof. Dr. Hans-Peter Niebuhr, Prof. Dr. Matthias Morgenstern, Dr. Marc Grellert, Cilly Peiser, Alfred Rosenthal, Prof. Dr. Ruth Lapide sowie Rabbiner B. Jacobson. Musikalisch wurde die Gedenkveranstaltung vom Chor der Jungen Kantorei Frankfurt unter Prof. Joachim C. Martini begleitet.
Im Oktober 2007 startete die Initiative eine Unterschriftenaktion zu einem öffentlichen Aufruf an die Stadt Frankfurt, das Vorkaufsrecht für Grundstück und Gebäude Friedberger Anlage 5-6 gegenüber der Bundesvermögensverwaltung fristgerecht auszuüben, nachdem bekannt wurde, dass der Bunker aus der Zivilschutzbindung des Bundes herausgenommen wird. In wenigen Tagen unterschrieben über hundert prominente Frankfurterinnen und Frankfurter diesen Aufruf.
Im April 2008 las Katja Behrens aus ihrem Erzählband "Salomo und die anderen - jüdische Geschichten".
Am 8. Juni 2008 veranstaltete die Initiative im Theaterhaus in der Schützenstraße, das früher der Israelitischen Religionsgesellschaft gehört hatte, das Symposium "Erinnerung braucht Zukunft". Auf dem Hintergrund ihrer bisherigen Arbeitserfahrungen und zum 20. Jahrestag der Gründung der Initiative sollten dabei Wege aufgezeigt werden, wie der Ort mit Bunker und Synagogenfundamenten künftig genutzt und umgestaltet werden kann.
Teilnehmer waren: Bürgermeisterin Jutta Ebeling, Cilly Kugelmann, Prof. Dr. Micha Brumlik, Hannes Heer, Ute Daub, Prof. Dr. Hans-Peter Niebuhr, Dr. Wolfgang Leuschner, Dr. Kurt Grünberg, Prof. DW. Dreysse, Prof. Nikolaus Hirsch, Prof. Wolfgang Lorch sowie Peter Cachola Schmal.
Von Ende September bis Mitte Oktober 2008 fand eine dreiteilige Veranstaltungsreihe statt: "Rettungsgeschichten Frankfurter Juden", vorgetragen von Zeitzeugen oder deren Nachkommen. Am 19. Oktober 2008 wurde anlässlich der 67. Wiederkehr des Beginns der Deportationen aus Frankfurt/M die Chronik des Ghettos Lodz vorgestellt. DieseGedenk-Veranstaltung, die den nach Lodz deportierten Frankfurtern gewidmet war, wurde in Kooperation mit der Lagergemeinschaft Auschwitz, dem Fritz Bauer-Institut, dem Jüdischen Museum Frankfurt am Main und der Arbeitsstelle Holocaust-Literatur der Justus-Liebig-Universität Gießen veranstaltet, deren Mitarbeiteraus der Getto-Chronik lasen.
Im Auftrag des Leo Baeck-Instituts und zunächst terminiert auf ein Jahr begann die Initiative 9. November im März 2009 mit dem Geschichtsprojekt "Ostend - ein jüdischer Stadtteil, Geschichte und Gegenwart - Leo Baeck-Institut in die Schulen" von Jürgen Steinmetz. Es handelt sich dabei um eine systematische Studie, die in Frankfurter Schulen, vor allem Berufs- und Gesamtschulen durchgeführt wird. Ziel ist es, in Diskussionen, Vorträgen und Seminaren die Schüler mit der deutsch-jüdischen Geschichte und Kultur vertraut zu machen und dabei zu untersuchen, wie diese Geschichte von Kindern/Schülern aus Migrantenfamilien rezipiert und als exemplarisch für die eigene Situation und Integrations-problematik verstanden wird. Aus diesem Projekt soll eine Publikation hervorgehen.
Im April 2009 wurde die Ausstellung "Ostend - Blick in ein jüdisches Viertel" im Hochbunker an der Friedberger Anlage mit der Vorführung und Diskussion des Dokumentarfilmes "Hitlers Memorandum" von Donald Brittain, Kanada 1966, wiedereröffnet.
Petra Bonavita, Mitglied der Initiative, hat im Oktober 2009 das Buch "Mit falschem Pass und Zyankali - jüdische Frankfurter und ihre Rettung vor Deportation und Verfolgung 1941-1945" veröffentlicht; Dokumente und Gespräche mit den Nachkommen von Rettern und Geretteten lassen Bilder eines weitgehend unbekannten Überlebenskampfes entstehen, gleichsam im Schatten von Auschwitz.
Arbeitsgruppen der Initiative haben das Buch "Erinnerung braucht Zukunft - der Ort der ehemaligen Synagoge an der Friedberger Anlage in Frankfurt am Main" - Texte zur Geschichte der Synagoge, zur Erinnerungskultur und zur Frage einer zukünftigen Gestaltung von Gedenkorten fertig gestellt. Es enthält systematische ausführliche Interviews mit jüdischen und nicht-jüdischen Zeitzeugen zu ihren Erfahrungen im Frankfurter Ostend in einem Zeitraum zwischen dem Beginn der Naziherrschaft bis in die Nachkriegszeit. Darüber hinaus versammelt die Publikation Beiträge von Prof. Dr. Salomon Korn, Prof. Dr. Felix Semmelroth, Prof. Dr. Matthias Morgenstern, Prof. D.W. Dreysse, Prof. Nikolaus Hirsch, Prof. Wolfgang Lorch, Hannes Heer, Prof. Dr. M. Brumlik, Dr. Wolfgang Leuschner, Dr. Kurt Grünberg, Cilly Kugelmann und Ute Daub. Schließlich werden darin die Ergebnisse der oben genannten Veranstaltungen der Initiative in den Jahren 2007 und 2008: "Es wären 100 Jahre ..." (2007)und " Erinnerung braucht Zukunft" (2008) vorgestellt. Das Buch ist im Frühsommer 2010 im Verlag Brandes & Apsel erschienen.